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Im Herbst 2003 kam ein kleiner Hund zu uns. Gerade mal 10 Wochen alt, tapsig, etwas unbeholfen und so groß bzw. klein, dass er bequem und mit viel Spiel aufrecht unter unserem Couchtisch durchlaufen konnte.

Der erste eigene kleine Hund. Eine Hundedame, „Shakira“. - Nie hätten wir damals gedacht, wie schnell aus so einem Hunde-Knäuel eine selbstbewusste Hundedame werden kann, die nun ausgewachsen gerade noch unter dem Küchentisch durchpasst. 

Und, mindestens genauso groß wie unsere Freude waren damals die vielen kleinen und großen Fragezeichen, die wir hatten. Man will ja nichts kaputt machen.         Welches Futter passt zu unserem Welpen?                                                      Soll zusätzlich ein Vitaminpräparat gegeben werden, oder besser ein Schuss Olivenöl? Nass- oderTrockenfutter?                                                                            Soll das teuerste Hundefutter genommen werden oder reicht ein billigeres?
Welches Futter mag eigentlich der Hund?                                                       Was muss bei einer Futterumstellung beachtet werden?                                 Dürfen Knochen gegeben werden? Von welchem Tier sollten diese sein? Sollen sie gekocht werden? Soll/Kann rohes Fleisch gefüttert werden?                                Wie viel Bewegung braucht so ein kleines Hunde-Knäuel mindestens? Was ist zuviel? Soll sie später mit dem Fahrrad ausgeführt werden? Ab welchem Alter ist dies möglich?                                                                                                        Was hilft schnell bei Durchfall? Wann sollte bei Durchfall zum Tierarzt gegangen werden? Welcher Tierarzt? 

Gut erzogen soll sie werden, dass man sie überall hin mitnehmen kann und nirgends unangenehm auffällt. Wie sieht gute Erziehung aus? Eindeutige Konsequenz ist gefordert, besonders wenn zwei „Herrchen“ vorhanden sind, trotz Wollknäuel und Knopfaugen. Gleichzeitig will man auch nicht zu streng sein, und es übertreiben, damit der eigene Charakter, die eigene Hunde-Persönlichkeit keinen Schaden nimmt und sie sich noch wie ein Hund verhält und keine „Hunde-Maschine“ wird, sondern ein geliebtes und umgängliches Familienmitglied.

Eine gute Freundin half uns bei der Auswahl und für’s erste mit guten Ratschlägen weiter, so dass zu Beginn die größten Klippen gefahrlos umschifft werden konnten. Auch unser Tierarzt gab viel guten Rat insbesondere was die Ernährung, Impfungen, Auslauf usw. anbelangte. Gerade zu Beginn hatten wir viel Kontakt, mit ihm. Nicht weil Shakira häufig krank gewesen wäre, sondern weil unsere Unsicherheit je nach Situation mal wieder übergroß war. Trotz den vielen und sehr nützlichen Ratschlägen gab es im Alltag viele neue und unvorhergesehene Situationen, die es zu meistern galt und für uns so manches Abenteuer bereithielten.

Bücher und Zeitschriften wurden gewälzt. Das Internet gründlich durchstöbert. Bekannte und Tierfutterverkäufer sowie zufällig kennen gelernte Hundehalter wurden interviewt. Es hat sich hierbei erfreulicherweise schnell gezeigt, dass Hundehalter in der Regel kaum kontaktscheu sind und ihre Erfahrungen und Tipps gerne weitergeben. Evtl. hängt diese Eigenschaft aber auch damit zusammen, dass es im Winter bei Aussentemperaturen um die – 10° Grad oder bei herbstlichem Sturm und Regen wenig alternative Gesprächsteilnehmer für einen Plausch gibt. 

Viele Antworten wurden so mühselig und zeitaufwendig zusammengetragen und haben sich häufig als sehr nützlich erwiesen, so dass viele Fehler vermieden und zusätzlich meist auch Zeit und Geld gespart werden konnte. Damit dem jungen aber auch dem erfahrenen Hundebesitzer die Such-Arbeit nach Informationen zu bestimmten Themen etwas erleichtert wird, wurde diese Internetseite entworfen und auf die Beine gestellt. Es wurde großen Wert auf die Qualität der Informationen gelegt, dennoch kann keine Garantie oder Haftung für den Inhalt übernommen werden. 

Auch reagiert nicht jeder Hund körperlich und mit seinem Verhalten gleich, so dass ein Rat auf den einen Hund zutrifft, prima funktioniert und den gewünschten Effekt zeigt, bei einem anderen jedoch eben nicht.                                                   Dies ist aber gerade das gute daran: Trotz vieler Gemeinsamkeiten ist jeder Hund anders, hat einen eigenen, individuellen Körper und persönlichen Charakter genauso wie sein Herrchen. Im Zusammenspiel lernen beide – evtl. auch durch Fehler – i.d.R. dazu und kommen dann weiter. Um dies zu fördern und um Ihnen auch viel Sucharbeit einzusparen nachfolgend unsere Seiten.



Ihr Christoph Härle