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Zehn Tierarten in naturidentischen Nestern, Gängen und Höhlensystemen zu beobachten

Osnabrück (ddp-nrd). Deutschlands größter unterirdischer Zoo öffnet am Donnerstag in Osnabrück. Besucher könnten dort künftig in einem Stollenlabyrinth auf 500 Quadratmeter Fläche zehn verschiedene Tierarten in naturidentischen Nestern, Gängen und Höhlensystemen beobachten, sagte eine Sprecherin des Zoos. Der unterirdische Zoo gilt in seiner Form als einmalig, da er eine direkte Verbindung zum benachbarten Naturkundemuseum der Stadt besitzt.

Für Besucher geht es 3,60 Meter tief in den Zoo hinab. In den insgesamt 120 Meter langen Gängen, die einem Bergbaustollen nachempfunden sind, treffen sie auf Nackt- und Graumullen, Feldmäuse, Hamster, Schwarzschwanz-Präriehunde sowie Ratten. Die Tiere aus Afrika, Amerika und Europa leben in Erdreich, das sie aus ihren Ursprungsländern gewohnt sind. Die Gehege sind als Schubladensystem aufgebaut, das es den Pflegern ermöglicht, die Tiere zu versorgen.

Informationen zu den Tieren liefern Computer-Terminals, Tafeln ein Drei-Seiten-Kino und Hörstationen. Ein spezielles Simulationsgerät vermittelt Besuchern das Gefühl, sich wie ein Maulwurf durch die Erde zu graben.

Baubeginn für die jetzt fertiggestellte Anlage war im August 2007. Gefördert wurde der 1,2 Millionen Euro teure Bau von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Allianz Umweltstiftung und der Niedersächsischen Lottostiftung.

Die Öffnungszeiten des unterirdischen Zoos sind im Sommer täglich von 8.00 bis 18.30 Uhr, im Winter täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr. (ddp)

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