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Dabei nahm sie auch ersten Blickkontakt mit ihrem künftigen Partner «Limpopo» auf

Schwerin (ddp-nrd). Nashorndame «Clara» als jüngster Neuzugang des Schweriner Zoos verfügt seit Samstag über ein neues Quartier. Pünktlich um 15.00 Uhr öffnete sich das Tor zum neuen Außengehege, das von der Dickhäuterdame in Besitz genommen wurde, wie eine Sprecherin des Tierparks berichtete. Bei strahlendem Frühlingswetter verfolgten viele der knapp 2000 Zoobesucher «Claras» ersten Auftritt im Freien. Dabei nahm sie auch ersten Blickkontakt mit ihrem künftigen Partner «Limpopo» auf. Noch allerdings waren beide Nashörner vorsichtshalber durch einen Zaun voneinander getrennt.

Möglich wurde der Erwerb von «Clara» durch die finanzielle Unterstützung der Stiftungen der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin. Sie steuerten 27 500 Euro für den Kauf des weiblichen Nashorns bei, um den Aufbau einer Zucht im Zoo der Landeshauptstadt zu ermöglichen. «Clara» und «Limpopo» gehören zu den vom Aussterben bedrohten Breitmaulnashörnern. In der neuen Anlage finden sie nach Angaben des Zoos alle Haltungsbedingungen, die für die Beteiligung am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) notwendig sind.

Im Mai sollen die Nashorndame und der Bulle dann gemeinsam das mehr als 4000 Quadratmeter große Gehege beziehen. Dennoch müssen die Schweriner auf Nachwuchs noch etwas warten, denn «Clara» wird voraussichtlich erst in anderthalb Jahren geschlechtsreif sein.

Der Schweriner Zoo zählt nach eigenen Angaben jährlich rund 220 000 Besucher. Gestartet war die Einrichtung 1956 als kleiner Heimtiergarten. Heute präsentieren sich auf einer Fläche von 25 Hektar den Besuchern mehr als 750 Tiere in 125 Arten, Unterarten und Rassen. (ddp)

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