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Die Forscher wollen wissen, in welchem Alter die Tiere abwandern

Rietschen (ddp-lsc). In der Oberlausitz haben Forscher einen weiteren Jungwolf mit einem Sender ausgestattet. Wie schon bei dem ersten Wolf, der vor einer Woche gefangen und mit dem GPS-GSM-Halsband versehen wurde, handelt es sich um einen zehn Monate alten Rüden aus dem Nochtener Rudel, wie das Kontaktbüro «Wolfsregion Lausitz» am Freitag in Rietschen mitteilte. Die Daten, die das Senderhalsband liefert, sollen Aufschluss darüber geben, wie sich Wölfe in zum Teil dicht besiedelten Gebieten verhalten.

Unter anderem wollen die Forscher wissen, in welchem Alter die Tiere abwandern, und wie schnell, weit und zielgerichtet sie sich fortbewegen. Der Sender lokalisiert sich dabei selbst über Satellit und übermittelt die Daten dann per SMS an eine Empfangsstation. Der Jungwolf, der vergangenen Freitag den Sender eingesetzt bekam, hat sein Elternrevier den Angaben zufolge mittlerweile verlassen und befindet sich in Brandenburg westlich der Autobahn 13.

Im Nochtener Rudel, dem die beiden Wölfe angehören, wurden im vergangenen Jahr acht Tiere geboren. Zwei von ihnen wurden Anfang dieses Jahres überfahren, ein drittes wurde erschossen.

In der Oberlausitz wurden 1998 die ersten Wölfe gesichtet, zwei Jahre später kamen vier Welpen zur Welt. Derzeit leben dort fünf Wolfsfamilien. Über den Verbleib der Jungwölfe, die in den vergangenen acht Jahren aus den Rudelterritorien abgewandert sind, gibt es den Angaben nach bislang kaum Informationen. (ddp)

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