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Plädoyer für Bau von Durchgängen beim Bau neuer Straßen

Wetzlar (ddp-hes). Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) fordert zum Beginn der Krötenwandersaison vom Land einen besseren Schutz der Amphibien. Die Sprecherin der Umweltschutzorganisation, Sibylle Winkel, wies in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ddp darauf hin, dass alle Amphibien nach der Bundesartenschutzverordnung geschützt werden müssten. «Die Naturschutzbehörden sind gehalten, diesen Schutz umzusetzen. Allerdings passiert in Hessen noch immer zu wenig», sagte sie.

Nach Auffassung des NABU wäre es sinnvoll, den Schutz der Tiere schon beim Bau neuer Straßen zu berücksichtigen. «Es wäre in den meisten Fällen durchaus möglich, an den betroffenen Stellen Amphibienleitsysteme beziehungsweise Durchgänge für Kleintiere zu bauen», sagte Winkel. Gerade diese kleinen Tunnels wären sinnvoll, da sie nicht nur für Amphibien, sondern auch beispielsweise für Hasen, Füchse oder Igel die Chance bieten, Straßen problemlos zu passieren.

Bedauerlicherweise würden solche Vorhaben aber oft mit dem Verweis auf die schlechte Finanzlage abgelehnt. «Das ist aus unserer Sicht ein vorgeschobener Grund. Denn wer Straßen baut, der hat auch Geld für einen kleinen Durchlass, der unter der Fahrbahn hindurchführt», kritisierte Winkel. Der NABU-Landesverband habe die Landesregierung bereits aufgefordert, bei Straßenbauprojekten auch mit dem NABU in Kontakt zu treten. So könne der Amphibienschutz an geplanten und bestehenden Straßen gemeinsam abgestimmt werden, sagte Winkel. (ddp)

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