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Auf ihren Wanderungen müssen die Tiere oftmals Straßen überqueren

Nürnberg (ddp-bay). Rund 6000 freiwillige Helfer des Bundes Naturschutz (BN) werden ab dem Wochenende in ganz Bayern Amphibienschutzzäune aufstellen. Regenwetter und steigende Temperaturen lockten schon jetzt die ersten Amphibien aus ihren Winterquartieren auf den nicht selten kilometerlangen Weg in ihre Laichgewässer, teilte der BN am Freitag in Nürnberg mit.

Auf ihrer Wanderung müssen die Tiere oftmals Straßen überqueren. Laut BN ist jedoch nur ein Drittel der über 1300 bekannten bayerischen Amphibienwanderwege mit Tunneln und Leitsystemen ausgestattet, mit deren Hilfe Frösche, Kröten und Molche gefahrlos Straßen überwinden können. Durch den freiwilligen Einsatz der Helfer können nach Schätzungen des Bundes Naturschutz mehr als 700 000 Tiere vor dem Tod gerettet werden. Die freiwilligen Helfer werden die Tiere nicht nur in Falleimern entlang der Schutzzäune sammeln, sondern die Amphibien auch über die Straßen tragen.

Erstmals durchgeführt wird dieses Jahr auch die Aktion «Frühlingserwachen»: Sie soll allen Bayern die Möglichkeit bieten, bisher unbekannte Amphibienwanderwege über das Internet zu melden, damit auch diese gesichert werden können. In Zusammenhang mit der Amphibienwanderung und den Hilfsaktionen bittet der Bund Naturschutz die Autofahrer um rücksichtsvolles Fahrverhalten. (ddp)

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