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«Ein deutliches Zeichen» gegen die Schweinepest gesetzt

Alsfeld (ddp-hes). In Hessen sind 2008 einer Erhebung des Landesjagdverbandes zufolge so viele Wildschweine geschossen worden wie nie zuvor. Eine Umfrage bei den Jagdbehörden der Landkreise habe ergeben, dass mehr als 74 000 Stück Schwarzwild erlegt wurden, teilte der Verband am Freitag in Alsfeld (Vogelsbergkreis) mit. Damit hätten die mehr als 22 000 Jäger «im Kampf gegen die Schweinepest ein deutliches Zeichen gesetzt», sagte Verbandschef Dietrich Möller. Bislang war 2001 mit 73 400 Tieren der höchste Wildschwein-Abschuss registriert worden.

Um die Schweinepest zu stoppen, muss laut Müller das Schwarzwild weiter verstärkt bejagt werden. Die hessischen Jäger hätten «trotz sibirischer Kälte auf den Hochsitzen ausgeharrt», um die Population zu reduzieren. Wenn die Wildschweindichte auf etwa zwei Tiere je 100 Hektar sinke, wird laut Experten die Infektionskette unterbrochen, sagte Möller. Ein Grund für die starke Vermehrung des Schwarzwilds sei die Klimaerwärmung und daraus resultierend das stark gestiegene Nahrungsangebot an Bucheckern und Eicheln im Wald sowie Getreide und Mais auf den Feldern, erläuterte der Jagdverbandspräsident.

Die für den Menschen ungefährliche Virusseuche wurde vor wenigen Tagen im Westerwald - nur wenige Kilometer von der Landesgrenze zu Hessen entfernt - bei einem Wildschwein festgestellt. An der Seuche verenden Haus- und Wildschweine qualvoll. (ddp)

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