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Nest in den in den Vier- und Marschlanden

Hamburg (ddp-nrd). Vier Tage nach dem meteorologischen Frühlingsanfang ist der erste Storch aus seinem Winterquartier nach Hamburg zurückgekehrt. Der Vogel sei am Donnerstag in den Vier- und Marschlanden angekommen, teilte der Naturschutzbund NABU mit. Dort habe der Weißstorch ein Nest bezogen. Ein weiterer Storch sei in einer Vogelstation in der Wedeler Marsch gelandet.

Beide Vögel sind den Angaben zufolge sogenannte Westzieher, die entweder direkt aus Spanien oder über Gibraltar aus Afrika zurück nach Hamburg kamen. Die «Ostzieher» flögen indes über Israel nach Europa und würden später, aber spätestens bis Mitte Mai zurückerwartet.

Insgesamt stelle der NABU den Tieren in Hamburg 50 Nester für ihre Brut zur Verfügung. Den Angaben zufolge zogen im vergangenen Jahr 16 Storchenpaare insgesamt 33 Junge groß. Mit dieser Anzahl bewege man sich auf einem relativ hohen Niveau, sagte NABU-Storchenexperte Jürgen Pelch. Der «wahre Maßstab» seien jedoch die Ergebnisse aus den Jahren 1947 und 1934. Im Jahr 1947 hätten noch 43 Paare 71 Junge aufgezogen. 1934 seien gar 97 Paare mit 207 Jungstörchen registriert worden.

Die größte Bedrohung für die Tiere neben den Gefahren auf den Zugwegen sei in Hamburg die zunehmende Bebauung in den Vier- und Marschlanden, fügte Pelch hinzu. Dadurch gingen Wiesen verloren, auf denen die Störche nach Nahrung suchen könnten. Jedes Storchenpaar benötige in der Nähe seines Horsts feuchtes Grünland in der Größe von 26 Fußballfeldern, um seine Brut satt zu bekommen. (ddp)

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