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Lösungen bei Interessenkonflikten gefunden

Gartz (ddp-lbg). Die Akzeptanz des Nationalparks Unteres Odertal ist nach Ansicht von Brandenburgs Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) gestiegen. Das gelte vor allem für die zwei Jahre seit der Verabschiedung der Nationalpark-Gesetzesnovelle, sagte Woidke am Freitag auf der zweiten Nationalpark-Konferenz in Gartz. Bei Interessenkonflikten mit den Nutzern des Schutzgebietes seien Lösungen gefunden worden.

Mit Landwirten und Fischern habe sich das Land auf Flächentausche, Entschädigungszahlungen und einen langsamen Ausstieg aus der Nutzung bestimmter Gebiete geeinigt. Der Schwedter Raffinerie sei mit einem Vertrag der uneingeschränkte Zugang zu ihrer das Gebiet unterquerenden Abwasserdruckleitung zugesichert worden. Touristen dürften an ausgewiesenen Stellen im Nationalpark neuerdings reiten, paddeln und baden.

Auch der Naturschutz als wichtigstes Entwicklungsziel im Nationalpark habe gewonnen, sagte Woidke weiter. So seien seit 2006 über 200 Hektar Fläche unter totalen Schutz gestellt worden. Weitere 700 Hektar sollen bis zum Jahr 2010 folgen. Das mittelfristige Ziel des Nationalparks bestehe darin, die Hälfte des Gebietes als Totalreservat auszuweisen. Eine Einwirkung des Menschen auf diese Flächen durch landwirtschaftliche Nutzung, Jagd, Angeln oder Tourismus ist dann verboten. (ddp)

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