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  Land unterstützt die Nachrüstung von Fischereinetzen

  Schwerin (ddp-nrd). Zum Schutz von Schweinswalen in der Ostsee unterstützt das Land Mecklenburg-Vorpommern Fischereibetriebe bei der Nachrüstung von Netzen mit entsprechenden Abschrecksendern. Die Anschaffung der ersten sogenannten Pinger sei bereits im vergangenen Jahr gefördert worden, teilte das Umweltministerium am Freitag in Schwerin mit.

Zuvor hatten bereits einige Fischereibetriebe auf freiwilliger Basis und auf eigene Kosten die jeweils etwa 100 Euro teuren Tierschutzsysteme angeschafft. Die unter anderem auch von dänischen Fischern eingesetzten Geräte werden an den Netzen befestigt. Die interaktiven Vorrichtungen senden Warnsignale ab, wenn sie in das Sonar eines Schweinswales geraten.

Nach Schätzungen von Meeresforschern leben in den Küstengewässern vor Mecklenburg-Vorpommern noch etwa 600 Schweinswale. Eine zweite Population von bis zu 6000 Tieren wurde in den inneren Gewässern Dänemarks gesichtet. Allein im Jahr 2007 waren entlang der deutschen Ostseeküste 175 tote Schweinswale gefunden worden. Etwa ein Drittel der Tiere kam durch Ertrinken in Fischernetzen oder Schiffskollisionen ums Leben. Während 2008 die Zahl der an die Küste angeschwemmten toten Schweinswale in Mecklenburg-Vorpommern stark sank, stieg die Zahl der Totfunde vor Schleswig-Holstein deutlich an. (ddp)

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