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Schwan «Petra» möglicherweise in Xanten entdeckt

Münster/Xanten (ddp-nrw). Bei der Suche nach dem in der Öffentlichkeit bekanntgewordenen Trauerschwan aus Münster gibt es jetzt einen ersten Hinweis auf den möglichen Verbleib des Tieres. Nach Angaben eines Anrufers könnte der als «schwarze Petra» bezeichnete Vogel sich im Bereich einer Seenplatte am niederrheinischen Xanten aufhalten, sagte Reinhold Wiens, Mitglied des Freundeskreises «Schwarze Petra», am Dienstag auf ddp-Anfrage in Münster.

Es sei durchaus vorstellbar, dass der Schwan von seinem bisherigen Revier am Aasee dorthin geflogen sei, weil er möglicherweise auf der Suche nach offenem Gewässer sei, erklärte Wiens. Sollte sich der Hinweis erhärten, wolle er am Wochenende mit einer Frau nach Xanten fahren, die den Schwan anhand seines Aussehens und Verhaltens identifizieren könne. Sollte sich dabei herausstellen, dass es sich bei dem Tier wirklich um die «schwarze Petra» handele, soll es dort verbleiben, hieß es.

Der Freundeskreis, dem knapp 60 Mitglieder angehören, hatte seit Anfang des Jahres nach dem Trauerschwan gesucht. Bei der Suche nach dem Tier waren unter anderem am Aasee Plakate ausgehängt worden. Trotz der Hinweise aus Xanten werde die Plakataktion zunächst fortgesetzt, hieß es weiter.

Der Trauerschwan war bekanntgeworden, weil er sich im Frühjahr 2006 in ein schwanenförmiges, weißes Tretboot verliebt hatte und nicht mehr von dessen Seite gewichen war. Die ungewöhnliche Liaison hatte bis ins Ausland für Schlagzeilen gesorgt. Eine vorübergehende «Beziehung» zu einem Höckerschwan im Allwetterzoo Münster, wo die «schwarze Petra» ein Winterlager bezogen hatte, war nicht von Dauer gewesen. (ddp)

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