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  In der Lausitz leben derzeit fünf Wolfsfamilien und ein Wolfspaar

  Spreewitz (ddp-lsc). In einem Wald zwischen dem Tagebau Reichwalde und Kreba (Landkreis Görlitz) ist am Donnerstag erneut ein toter Wolf gefunden worden. Ein Spaziergänger hatte den Kadaver entdeckt und gemeldet, wie Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro Lupus in Spreewitz mitteilte. Es handelte sich um ein junges, weibliches Tier des Nochtener Rudels. Da der Wolf dort offenbar bereits längere Zeit gelegen habe, konnte zunächst nicht festgestellt werden, ob es sich um einen Welpen oder einen Jährling handelt. Das Tier wird im Leibnitz Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin untersucht.

Woran das Tier starb, ist noch unklar. Laut Reinhardt ist es der dritte tote Wolf des Nochtener Rudels, der innerhalb von drei Wochen gefunden wurde. Erst am Mittwoch war ein toter, etwa acht Monate alter Wolfswelpe neben der Bahnstrecke auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Oberlausitz gefunden worden. Ein weiterer Wolfswelpe war am 7. Januar auf der Bundesstraße 156 zwischen Weißwasser und Boxberg von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden.

In der Lausitz leben den Angaben zufolge derzeit fünf Wolfsfamilien und ein Wolfspaar mit 35 bis 45 Tieren. (ddp)

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