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   Insgesamt gibt es in Sachsen vier Wolfsrudel mit 35 bis 45 Tieren

  Spreewitz (ddp-lsc). Ein Wolfswelpe ist auf einer Bahnstrecke auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Oberlausitz überfahren worden. Ein Förster habe das tote Tier am Mittwochmorgen neben den Gleisen gefunden, wie Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro Lupus in Spreewitz mitteilte. Es handelte sich um einen etwa acht Monate alten weiblichen Wolf aus dem Nochtener Rudel. Das Tier werde zu einer Routine-Untersuchung an das Leibnitz Institut für Zoo- und Wildtierkunde in Berlin gebracht.

Es ist laut Reinhardt bereits der zweite Welpe dieses Rudels, der in diesem Jahr in der Region überfahren wurde. Zuletzt war am 7. Januar ein Wolfswelpe auf der Bundesstraße 156 zwischen Weißwasser und Boxberg von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Das Revier der Wolfsfamilie wird sowohl von der B 156 als auch von der Bahntrasse zwischen Weißwasser und Görlitz zerschnitten.

In den vergangenen drei Jahren wurden den Angaben zufolge insgesamt vier Welpen des Nochtener Rudels überfahren. Reinhardt sagte, die jungen Wölfe könnten vermutlich die Gefahr durch die schnell fahrenden Autos und Züge noch nicht einschätzen. Ältere Tiere seien dort noch nicht verunglückt. Aufgrund der relativ hohen Zahl verunglückter Wolfswelpen in der Muskauer Heide regte sie die Aufstellung von speziellen Warnschildern für Autofahrer an der Bundesstraße und eine Geschwindigkeitsbegrenzung an.

Insgesamt gibt es in Sachsen vier Wolfsrudel mit 35 bis 45 Tieren. (ddp)

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