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  Nahrungsknappheit durch Unkrautbeseitigung auf öffentlichen Straßen und Wegen

  Hilpoltstein (ddp-bay). In München gibt es von Jahr zu Jahr weniger Spatzen. Das ist das Ergebnis einer bayernweiten Vogelzählung, das der Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Dienstag in Hilpoltstein bekanntgab. Bei der Zählung heimischer Wintervögel sichtete nur jeder vierte der knapp 1000 Vogelzähler in der Landeshauptstadt einen Spatz, teilte der LBV mit. In den vergangenen Jahren habe die Zahl der gesichteten Spatzen in München damit mehr und mehr abgenommen. Die kleinen Vögel belegten auf der Rangliste der am häufigsten gesichteten Vögel in der Landeshauptstadt derzeit nur noch Rang sechs.

Den Vogelschützern zufolge ging in den vergangenen Jahren der Spatzenbestand in vielen europäischen Großstädten zurück. Hauptgründe dafür seien die Nahrungsknappheit durch Unkrautbeseitigung auf öffentlichen Straßen und Wegen sowie Nistplatzmangel durch die Versiegelung von Dachrinnen. Häufiger anzutreffen seien die Spatzen jetzt auf dem Land. So belegt der Spatz laut aktueller Zählung im Kreis Dachau bereits Platz eins der Rangliste der häufigsten Vögel, im Kreis München Rang vier.

Bei der Vogelzählung, an der bayernweit mehr als 6000 Vogelzähler beteiligt waren, war die Kohlmeise der am häufigsten gesichtete Wintervogel in Bayern, dicht gefolgt vom Haussperling. (ddp)

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