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Kälte lockt im hohen Norden beheimatete Vögel nach Brandenburg

  Berlin (ddp-lbg). Der langanhaltende Frost in Skandinavien beschert Brandenburgs Natur seltenen Besuch aus dem hohen Norden. «Invasionen» von bunten Seidenschwänzen seien in diesen Tagen dort entdeckt worden, teilte ein Sprecher der Heinz Sielmann Stiftung am Mittwoch in Berlin mit. Die Winterlandschaft in Deutschland sei für viele Vögel aus dem hohen Norden ein nahrungsreiches Gefilde. Die starenähnlichen Seidenschwänze, deren braune Körper von einer charakteristischen rötlich gefärbten Federhaube und gelb abgesetzten Flügel- und Schwanzspitzen geziert werden, sind normalerweise in Nordeuropa und Sibirien zu Hause.

Neben Seidenschwänzen können Naturfreunde zurzeit auch seltene Vögel wie Merlin, Kornweihe oder Rauhfußbussard, die einige Wochen in Deutschland überwintern, beobachten. In Gruppen von mehreren Dutzenden schwirrten die Vögel durch Hecken und Sträucher, wo sie große Mengen an Hagebutten, Vogelbeeren oder Misteln als Futter fänden, fügte der Sprecher hinzu. Sogar an Stadt- und Dorfrändern sowie in städtischen Parks könnten die bunten Wintergäste gesichtet werden.

(ddp/Foto: Heinz Sielmann Stiftung)

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