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Der kleine Russe war am 29. Dezember 2008 aus Moskau nach Nürnberg gebracht worden

Nürnberg (ddp-bay). Die Nürnberger Eisbärin Flocke und ihr russischer, noch namenloser Spielgefährte sind erstmals zusammen im Außengehege unterwegs. Wie der Nürnberger Tierpark am Mittwoch mitteilte, nahm Flocke den Artgenossen in «ihrem» Gehege nach kurzem Schreck freundlich auf. Die beiden Jungtiere stupsten die Schnauzen aneinander, liefen gemeinsam durchs Gehege und beschnupperten sich immer wieder.

Der kleine Russe war am 29. Dezember 2008 aus Moskau nach Nürnberg gebracht worden. Bislang waren die beiden Bären aber durch Gitter voneinander getrennt. Tiergartendirektor Dag Encke zeigte sich erfreut über Flockes Verhalten: «Flocke zeigt im Umgang mit dem Eisbärenjungen, dass sie auch als Handaufzucht gelernt hat, sich wie eine Eisbärin zu verhalten. Unsere Pfleger haben sehr gute Arbeit geleistet.» Encke hofft, dass der junge Eisbär etwa ein Jahr im Tiergarten Nürnberg bleiben kann, bevor er in sein neues Zuhause im Zoo in Madrid umzieht.

Da die Tiergartenverantwortlichen nicht wussten, ob die Eisbären wo
möglich aggressiv aufeinander reagieren würden, stand ein Löschzug der Feuerwehr bereit. Notfalls sollten die Tiere mit einem Wasserwerferstrahl voneinander getrennt werden. Doch angesichts des friedlichen Verlaufs des Kennenlernens musste nicht eingegriffen werden. (ddp)

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