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Usedomer Mini-Zoos kündigen zahlreiche Neuheiten an

Trassenheide/Wolgast (ddp-nrd). Mit neuen Präsentationen und tierischem Nachwuchs wollen die vergleichsweise kleinen Tier-Ausstellungen auf der Insel Usedom 2009 ihre Besucher überraschen. Zu den spektakulären Neuheiten der Mini-Zoos gehört eine Tropen-Schau mit lebenden Rieseninsekten.

Der in Heringsdorf entstehende Komplex «Naturerlebniswelten» soll im Mai als Außenstelle der Schmetterlingsfarm Trassenheide eröffnet werden, wie Inhaber Hilmar Lehmann am Dienstag mitteilte. Neben teilweise bizarren, in Terrarien lebenden Insekten sollen auch 18 Aquarien mit jeweils bis zu 1000 Litern Volumen und zahlreichen tropischen Fischen vorgestellt werden. Zu den Attraktionen der neuen Ausstellung gehört eine begehbare Edelkristallhöhle aus mehr als vier Tonnen Amethyst-Gestein.

Neues werde Besuchern auch wieder in Europas größter Schmetterlingsfarm in Trassenheide geboten, sagte Lehmann. «Wir erwarten 2009 unter anderem Nachwuchs bei den Atlasfaltern, die mit Flügelspannweiten von bis zu 28 Zentimetern als zweitgrößte Schmetterlinge der Welt zählen», fügte er hinzu. Auch die Riesengespenstheuschrecke und das zu den Gespenstschrecken gehörende «Wandelnde Blatt» werden voraussichtlich in der «Puppenstube» schlüpfen.

Mittlerweile werden etwa 25 Prozent der in Trassenheide gezeigten rund 60 Schmetterlings- und Heuschreckenarten dort auch nachgezüchtet, darunter der Bananenfalter und der Blaue Morpho. 2008 hatten rund 160 000 Besucher den überdachten Regenwaldpark besichtigt.

Auch das Tropenhaus in Bansin, in dem gegenwärtig 150 Tiere zu sehen sind, erweitert sein aus 50 Arten bestehendes Spektrum. Die Einrichtung sei 2008 von etwa 25 000 Menschen besucht worden, sagte Inhaberin Christina Harloff. Wer 2009 wiederkomme, werde unter anderem neue Weißbüschel-, List- und Zwergseidenäffchen beobachten können.

Nachwuchs wird auch im Wisentgehege in Prätenow erwartet. Damit stoße die 2004 eröffnete Freianlage allmählich an ihre Kapazitätsgrenzen, sagte Sprecherin Angela Weichbrodt. In der Schauanlage könnten Besucher inzwischen einen Bullen und drei Kühe sowie drei Jungtiere dieser eurasischen Wildrinder beobachten. Geplant sei die Auswilderung weiterer Jungtiere in einem unter Schutz stehendem Waldgebiet östlich von Stettin in Polen. (ddp)

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