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Jungtiere waren von Kokzidien befallen

Nürnberg (ddp-bay). Die beiden Nürnberger Eisbärenbabys sind an einer Infektion mit Darmparasiten gestorben. Die Untersuchung der Kadaver ergab nach Angaben des Tierparks vom Montag, dass die Jungtiere von Kokzidien befallen waren. Diese parasitären Einzeller schädigen die Darmschleimhaut, was zu Durchfällen und einer reduzierten Nahrungsverwertung führt. Dadurch wurden die Eisbären trotz eigentlich ausreichender Nahrungszufuhr immer schwächer.

Die Tiermediziner gehen davon aus, dass die Jungtiere über ihre Mutter Vera infiziert wurden. Allerdings konnten bislang weder bei Vera noch bei ihrem ein Jahr alten Erstgeborenen Flocke Kokzidien im Kot nachgewiesen werden. Die Untersuchung der beiden Eisbärbabys, die am 8. und 12. Dezember gestorben waren, übernahmen Pathologen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen. (ddp)

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