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Landgericht Lüneburg bestätigt Urteil des Amtsgerichts

Lüneburg (ddp-nrd). In einem Prozess um die Tötung etlicher Frösche mit einem Luftgewehr ist am Donnerstag eine 41 Jahre alte Frau vom Landgericht Lüneburg vom Vorwurf des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz freigesprochen worden. In der Berufungsverhandlung ging es um eine eigentlich von ihrem Nachbarn begangene Tat, für die der 44-Jährige bereits vom Amtsgericht zur Zahlung von 20 Tagessätzen verurteilt worden war.

Nach Darstellung des Vorsitzenden Richters wollte der Nachbar im vergangenen Mai mit Einverständnis der Frau in dem Gewässer baden. Weil ihn das Quaken der Frösche störte, suchte er zunächst gemeinsam mit der Frau nach einer Lösung des Problems, allerdings vergeblich. Daraufhin nahm er die Angelegenheit selbst in die Hand. Nachbarn, die die Tötung der Frösche beobachteten, riefen die Polizei auf den Plan, nachdem der Schütze trotz mehrfacher Aufforderung nicht damit aufgehört hatte.

Die 41-jährige Teichbesitzerin aus Lüdersburg (Landkreis Lüneburg) war in der Folge der Beihilfe an der mehrfachen Tötungshandlung bezichtigt worden. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft tötete sie mit dem Mann gemeinschaftlich Wirbeltiere ohne vernünftigen Grund. Weil ihr aber vor Gericht weder die Mittäterschaft noch eine Beihilfehandlung nachgewiesen werden konnten, wurde sie nun, wie zuvor schon in erster Instanz vom Amtsgericht, wieder freigesprochen. (ddp)

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