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Eines der zwei vor 20 Tagen geborenen Eisbärenbabys ist tot

Nürnberg (ddp-bay). Nach dem Tod eines Eisbärbabys im Nürnberger Zoo fordert der Deutsche Tierschutzbund ein Zuchtverbot. «Der lockere Umgang, den man in Nürnberg mit den Tieren pflegt, ist nicht länger zumutbar», sagte Tierschutzbund-Geschäftsführer Thomas Schröder der «Abendzeitung» (Donnerstagausgabe). Er erinnerte daran, dass vor einem Jahr schon einmal eine Eisbärin in Nürnberg ihre zwei Babys gefressen hatte. Schröder sieht den Grund dafür im erheblichen Stress, den Eisbären in der Gefangenschaft ausgesetzt seien.

Rechtlich sei die Eisbärennachzucht zwar erlaubt, «trotzdem war es verantwortungslos, es wieder zu versuchen». Schröder appellierte an die Zoo-Verantwortlichen, künftig rechtzeitig einzugreifen, um das zweite, noch lebende Baby zu schützen. «Wenn man sich schon dafür entscheidet, Nachwuchs zu züchten, dann darf man die Tiere auf keinen Fall sich selbst überlassen.»

Der Zoo hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass eines der zwei vor 20 Tagen geborenen Eisbärbabys bereits am Montag gestorben war. Die Tierparkleitung geht davon aus, dass die Mutter den Leichnam aufgefressen hat. Auf den Bildern der Überwachungskamera der Wurfhöhle ist das tote Baby jedenfalls nicht mehr zu sehen. (ddp)

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