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Jungtier lag bereits am Montag leblos in der Geburtshöhle

Nürnberg (ddp-bay). Eines der beiden vor 19 Tagen geborenen Nürnberger Eisbärenbabys ist tot. Das Jungtier habe bereits am Montag leblos in der abgeriegelten Geburtshöhle gelegen, sagte der stellvertretende Tiergartenchef Helmut Mägdefrau am Mittwoch auf ddp-Anfrage. Er gehe davon aus, dass das Muttertier Vera das tote Junge inzwischen bereits verzehrt habe. Auf den Aufnahmen der in der Höhle installierten Videokamera sei es nicht mehr zu sehen.

Seinem Zwillingsgeschwister gehe es hingegen weiterhin gut. Vera kümmere sich sorgsam um das zweite Eisbärenbaby, sagte Mägdefrau. Er hoffe, dass dieses Jungtier überleben werde. Wie das andere Eisbärenbaby ums Leben kam, sei völlig unklar, sagte der Zoologe. Auf Videoaufnahmen habe es bereits seit einiger Zeit einen geschwächten Eindruck gemacht. «Ob es eventuell eine Infektion hatte oder zu wenig Milch bekam, ist reine Spekulation», betonte Mägdefrau.

Ausschließen könne er jedoch Störungen der Mutter von Außen. «Das hat es sicherlich nicht gegeben», versicherte der Vize-Direktor. Es sei auch jetzt nicht geplant, in die Höhle einzudringen und der Eisbärin das zweite Jungtier abzunehmen. Veras Erstgeborenes Flocke, das am Donnerstag ein Jahr alt wird, hatte die Zooleitung der Mutter weggenommen, da es um das Leben des Eisbärbabys fürchtete. Flocke wurde per Hand aufgezogen. (ddp)

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