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Neumünster stellt Ultimatum bis zum 19. Dezember

Berlin (ddp-bln). Der Berliner Zoo will Eisbär Knut behalten. Der Zoo werde alles tun, damit Knut artgerecht in der Hauptstadt gehalten werden könne, sagte die Sprecherin des Zoos, Claudia Bienek, am Dienstag auf ddp-Anfrage. Der Tierpark Neumünster hatte zuvor dem Berliner Zoo ein Ultimatum bis zum 19. Dezember zur Beantwortung offener Fragen über die Zukunft des Eisbären gestellt. «Wir freuen uns sehr darüber, dass Knut auch an seinem zweiten Geburtstag noch so viel Aufmerksamkeit bekommt», sagte der Tierparkdirektor von Neumünster, Peter Drüwa. Noch lieber wäre ihm allerdings, wenn sich sein Berliner Amtskollege Bernhard Blaszkiewitz endlich entscheide, wie es mit Knut weitergehen solle.

Wenn Berlins Zoodirektor auf das aktuelle Schreiben aus Neumünster reagiere und konkrete Vorschläge mache, wie die derzeitigen Bedingungen geändert werden könnten, «dann bleibt Berlin sicher die erste Adresse», unterstrich der Chef des schleswig-holsteinischen Zoos. Andernfalls müssten weitere Angebote geprüft werden. Auch aus Gelsenkirchen, Oslo oder San Francisco gebe es Interesse an «unserem Bären».

Von einem Ultimatum wollte der Berliner Zoo nicht sprechen. «Wir verkehren mit dem Tierpark Neumünster in normalem Schriftverkehr», betonte die Sprecherin. Anfang 2009 solle endgültig über die Zukunft von Knut entschieden werden. Genaue Aussagen darüber, wie das inzwischen rund 200 Kilogramm schwere und nahezu 2,50 Meter große Tier untergebracht werden soll, machte Bienek nicht.

Der am 5. Dezember 2006 im Berliner Zoo geborene und von Hand aufgezogene Eisbär Knut gehört laut einer vertraglichen Vereinbarung dem Tierpark Neumünster. Dieser hatte Knuts Vater Lars zu Zuchtzwecken an den Berliner Zoo ausgeliehen. (ddp)

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